Aktuelles vom Team Magdeburg
Hallo, willkommen auf der Berichte-Seite des Teams Magdeburg.
Hier könnt Ihr erfahren, welche Aktionen wir in diesen Wochen durchführen.
Globaler Artenschutz im Zoologischen Garten Magdeburg
1995 nahm unser Team an dem bundesweiten Wettbewerb „Das fliegende Klassenzimmer“ (Oro Verde; Vitakraft und Ein Herz für Tiere) zum Schutz des tropischen Regenwalds teil. Hierfür wurde eine Ausstellung erarbeitet und im Rahmen des 4. Forums „Umwelt und Gesundheit“ der AOK, einer Lehrerweiterbildung, eröffnet.
Unsere Ausstellung war dann über mehrere Wochen der Öffentlichkeit in der Besucherhalle der AOK zugänglich. Unser Beitrag wurde mit „gut“ bewertet und errang einen Sachpreis.Die Ausstellung wurde dann eingelagert und der Staub ließ sie fast in Ver-gessenheit geraten. Einige Teile hatten wir für anderen Aktionen im ZOO schon mal wieder entstaubt.
Frau Goodall überreichte an alle Teilnehmer von Roots and Shoots persönlich ein Teilnehmerzertifikat und den goldenen Biber der Volksstimme. Ist schon toll mit einer so renommierten Umweltschützerin auf der Bühne zu stehen.Dann ging es wieder bis 17.00 Uhr zurück an unseren Stand, der in der Zwischenzeit von Anna der Leiterin der Waldjugend betreut wurde.Unter den Gästen des ZOOs war auch eine ehemalige Rangerin die sich kurzzeitig an der Betreuung unserer Ausstellung beteiligte. Claudia hatte 1995 einen großen Anteil an der Erarbeitung der 1. Regenwaldausstellung. Leider schaffte es Frau Goodall nicht mehr unseren Tropenstand zu besuchen, da sie noch einen Vortrag in der Stadt hatte.
Wir schafften es aber doch noch unsere Projektmappe an Frau Goodall zu übergeben. Reinhard (auch Mitglied bei Young Panda), Djamila und Anna hatten Karten für diesen Vortrag und es gelang Reinhard noch mit Frau Goodall zu sprechen und Ihr unsere Projekte der letzten 14 Jahre zu übergeben.Auch weiterhin werden wir uns bei Roots and Shoots einbringen.
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Nun wird es aber aktuell!!!!!!!!!!!!!!Im vergangenen Jahr wurden wir vom ZOO angesprochen ob wir nicht Lust hätten bei „Roots and Shoots“ mitzumachen. Nach dem geklärt war was das denn überhaupt ist war unsere Begeisterung groß. Jane Goodall ist wie unser Heinz Sielmann eine Größe des Weltweiten Naturschutz und hat da eine tolle Sache ins Leben gerufen. Erster Gedanke - da ist doch noch unsere alte Ausstellung! Fast 10 Jahre Staub mussten von einigen Ausstellungsstücken beseitigt werden. Die Waldjugend und unser Young Panda halfen uns unseren Exponaten wieder neues Leben einzuhauchen.
Der Anfang war gemacht. Nun wurden die alten Poster noch überarbeitet und für unsere Dschungelapotheke ein neues Poster entworfen. Ralf unser Teamleiter hat dann noch eine Dokumentation über die 14 Jahre unsere Gruppe und unsere Projekte von fast 50 Seiten erarbeitet die dann neben der Tropenausstellung als unser Beitrag zu Roots and Shoots an Frau Goodall überreicht werden sollte.
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Nun aber zum „Pusteblumenfest“, einer Kinderveranstaltung der Magdeburger Volksstimme das in diesem Jahr am internationalen Umwelttag dem 05.06.2004 im ZOO unserer Stadt durchgeführt wurde. Dieses Fest wurde für die Präsentation der 24 Teilnehmer und ihrer Arbeiten für Roots and Shoots genutzt. Ab 9.30 Uhr bereiteten wir mit der Unterstützung von der Deutschen Waldjugend und Young Panda unseren gemeinsamen Stand mit unserer Tropenausstellung vor.
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Globaler Artenschutz im Zoologischen Garten Magdeburg
Um 10.00 Uhr waren wir dann einsatzbereit. Der vergitterte Holzkasten mit dem Spiegel als Rückwand und dem Schild „Panoptikum – Das gefährlichste Raubtier der Welt“ und unsere Dschungelmusik weckten das Interesse vieler Zoobesucher. Einige interessante Gespräche kamen dabei auch zustande. Um 14.00 Uhr ging es dann zu Bühne am Dickhäuterhaus.
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2. Platz bei "Jugend forscht"
An dem im Rahmen eines Projekts von unserem Team selbst angelegten Teich auf dem Gelände des Schulumweltzentrums der Stadt Magdeburg wurde 1993 von 3 Jugendlichen (nicht aus unserer Gruppe) eine Wasseruntersuchung durchgeführt und bei Jugend forscht eingereicht. Mit einer ähnlichen Untersuchung haben wir einen Vergleich aufstellt und herausgefunden was sich verändert hat und dafür vermutliche Gründe und Zusammenhänge gefunden. In diese Arbeit des vergangenen Jahres zeigten wir welche Bedeutung auch solche kleinen Biotope für die Stadtökologie haben.In der neuen Arbeit erweiterten wir unsere Untersuchung von dem Standgewässer auf ein Fließgewässer. Die Schrote fließt unweit des Schulumweltzentrums durch die Stadt Magdeburg. Ihre Quelle befindet sich unweit von Magdeburg in einem stark strukturierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet (Hermsdorf). Unser Ziel bestand besonders darin die Auswirkungen der Trockenperioden und der Niederschläge mit ihren hohen Niederschlagsmengen des Jahres 2003 auf die Schrote zu ermitteln. An der Wettbewerbsarbeit waren auch Philipp Händler und Mathias Merkel beteiligt
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Vogelschutz in der Magdeburger Börde
Italien liegt nun eine ganze Zeit hinter uns. Wir haben aber die Greifvögel noch nicht vergessen und da kam uns das Angebot gerade recht uns an der Beringung von Rohrweihen, die wir ja auch über Messina beobachtet haben, zu beteiligen. Um 7.30 Uhr ging es los. Treffpunkt Meitzendorf. Herr Suckow, ein zugelassener Beringer, der den Bördekreis und den Ohrekreis bearbeitet, erwartete uns schon. An einer ehemaligen Kiesgrube war der erste Halt. Nach einer kurzen Einweisung war erst mal Beobachten angesagt. Wo genau brütet den das Rohrweihenpaar? Nach ca. 45 min kam dann auch das Männchen mit Futter und zeigte uns den Brutplatz.
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Rein in das Feuchtgebiet und Herr Suckow rein ins Wasser. Nach einem kurzen Moment saßen dann 4 junge Rohrweihen vor uns im Gras. Jetzt ging es zur Sache. Die Jungen erhielten ihre Ringe und dabei erfuhren wir vieles über das Verhalten der Weihen in und am Nest. Zum Schluss mussten die Kleinen auch noch einige Tropfen Blut lassen. Dieses Blut wird dann zur Untersuchung auf das „West-Nil-Virus“ weitergeleitet. Gleiche Kiesgrube nächster Teich. Ralf und Herr Su-ckow beobachten erst ein mal. Wir erkunden mit Kamera und Fernglas die Umgebung. Nichts passiert über einen längeren Zeitraum, das bedeutet ein Brutplatz weniger zu den Vorjahren. Nun geht es zu einem herrlichen Schutzgebiet unweit von Magdeburg. Rohrweihen sind auch da. Also wieder beobachten. Nach dem eine Rohrweihe im Schilf abgetaucht ist, begann Herr Suckow sofort die Suche nach dem Nest. Erfolglos kam er zurück. Das Weibchen hatte bei der Landung die Deckung der Weiden so gut genutzt, dass sie uns so richtig in die Irre geführt hat und im Schilfmeer trotz intensiver Suche ihr Nest nicht zu finden war.
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Für einen längeren Ansitz reicht die Zeit leider nicht mehr aus, da die Blutproben ja auch noch zur Post müssen.Wenn es mal wieder günstig ist dürfen wir aber wieder mitkommen, wenn weitere junge Rohrweihen ihre Ringe bekommen.
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