Unsere Aktionen im Jahr 2006
Hallo, willkommen auf der Berichtsseite des Teams Elsdorf. Hier könnt Ihr nachlesen, welche Aktionen wir im Jahr 2006 durchgeführt haben.
Kopfweidenpflege / Steinkauzschutz Unsere erste Aktion in diesem Jahr führte uns zu den Kopfweiden am Rhein. Hier halfen wir bei der Kopfweidenpflege. Die Bäume wurden geschnitten. Hiervon profitieren Tiere wie der Steinkauz, die in den Baumhöhlen der Kopfweiden brüten.
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Der Steinkauz zieht im Frühjahr 3-5 Junge in den Bruthöhlen groß. Aber nicht nur die Bäume sind für ihn wichtig. Auch die niedrig bewachsene Vegetation der Wiesen und Weiden sind wichtig für ihn. Hier kann er seine Beute: Mäuse, Regenwürmer und große Insekten ideal jagen.
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Projektmappe "Schmetterling" In diesem Jahr werden wir besonders für die Schmetterlinge aktiv sein. Kein Wunder, den 80% aller Tagfalter sind heute bedroht. So erstellten wir eine Projektmappe, die im Laufe des Jahres mit Informationen und Wissen gefüllt wird.
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Zunächst wurden Falter für die Projektmappe ausgesägt, bemalt und auf die zusammengesetzte Projektmappe aufgeklebt. Dabei wurden die Schmetterlinge möglichst naturgetreu gemalt. Es entstanden sehr schöne "Kleine Füchse", "Tagpfauenaugen" und "Schwalbenschwänze."
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Es entstanden tolle Projektmappen, die zu einem umfangreichen Wissen über die Schmetterlinge beitragen.
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Schmetterlingsmodelle Im Februar lernten wir die Schmetterlingsarten kennen, indem wir sie nachbauten. Denn was man einmal selber erstellt hat, vergisst man so schnell nicht mehr. Die unterschiedlichen Formen, Muster, Größen und Farben der Schmetterlinge wurden so deutlich.
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Dieser Schwalbenschwanz ist fast fertig.
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Schmetterlingszuchtkästen Wie genau verwandelt sich eine Raupe in eine Puppe? Wie schlüpft der Falter aus der Puppe? Wer konnte die "Metamorphose" je live beobachten? Diesen spannenden Prozess wollen wir in diesem Frühjahr beobachten. Hierzu erstellten wir Zuchtkästen für die Beobachtung.
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Schmetterlingswiese In Dormagen legten wir mit dem dortigen Team eine Schmetterlingswiese an. Das Team Dormagen betreut dort eine große Streuobstwiese. Ein Teil der Grasnarbe wurde mit Hilfe eines Traktors abgetragen. Anschließend wurde der freigelegte Boden mit Sand vermengt, damit dieser nährstoffarmer wird. So wird der Boden für Pflanzen attraktiv, die auf nährstoffreichen Böden nicht wachsen, da sie dort unter anderem von anderen Pflanzen verdrängt werden. Die Schmetterlinge bzw. deren Raupen benötigen aber genau diese Pflanzen. Später wird die Fläche noch mit den geeigneten Samen eingesät.
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Entwicklung der Schmetterlinge Die Entwicklung der Schmetterlinge ist superspannend. Die Ranger konnten die Entwicklung Raupe - Puppe - Schmetterling am Beispiel der Distelfalter Zuhause in den Schmetterlingszuchtkästen verfolgen.
Nahezu unglaublich, wie sich in kurzer Zeit die Metamorphose vollzieht!
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Aus dieser Raupe wird einmal ein Kohlweißling.
Die Raupe lief uns über den Weg, als sie sich einen Platz zur Verpuppung suchte.
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Teichbau Auf dem Ritzenhof bauen wir einen neuen Teich. Auf der Pferdekoppel kann so am Rande des Finkelbaches ein neuer Lebensraum entstehen.
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Neues vom Schwalbenprojekt Zwar haben bisher noch keine Mehlschwalben an unserem Schwalbenhaus in Elsdorf-Niederembt gebrütet, dennoch zeigen unsere Maßnahmen erfolgt. Viele unserer Kunstnester, die wir unter die Dachvorsprünge der Häuser aufhängten, wurden inzwischen von den Mehlschwalben für die Aufzucht ihrer Junge angenommen.
Bis die Nester erstmalig bezogen wurden, vergingen 4-5 Jahre. Unser Schwalbenhaus ist also noch zu jung!
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Sind die Schwalben aber einmal da, kommen sie jedes Jahr wieder und locken sogar weitere Mehlschwalben-Paare an. Mehlschwalben brüten nämlich gerne in Kolonien!
Während die meisten Vogelarten ihre Jungenaufzucht abgeschlossen haben, ziehen die Mehlschwalben sogar Mitte Juli nochmals eine weitere Generation groß. Jetzt müssen sie sich beeilen. Wenn es im September wieder in den Süden geht, müssen die Jungen stark genug sein.
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Schmetterlinge in Elsdorf und Umgebung Die Landschaft im Raum Elsdorf ist vor allem durch die Landwirtschaft geprägt. Nicht gerade ideal für Schmetterlinge, da die "fetten" Felder wenig Nahrung für die Schmetterlinge und deren Raupen bieten.
Dennoch kann man tolle Schmetterlingsarten auf bestimmten Flächen beobachten. So auf den Rekultivierungsflächen - wenn der Braunkohlebagger das Land hinter sich lässt. So wie dieses "Großer Ochsenauge".
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Bei einer Schmetterlingsexkursion entdeckten wir so viele Schmetterlingsarten. Die Fotos wurden von uns gemacht, was sehr viel Freude bereitete, da die Schmetterlinge gerne mitmachten. Hier ein "Himmelblauer Bläuling".
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Dieses Kleewidderchen ließ sich ebenso gerne von uns ablichten.
Es findet seine Futterpflanzen auf Magerrasen bzw. Schuttflächen.
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Der Kohlweißling ist ein recht häufiger Schmetterling. Dennoch ist auch er seltener geworden und braucht unseren Schutz.
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Sommercamp 2006 Das diesjährige Sommercamp fand in Overath, im Bergischen Land statt. Dort trafen sich wieder zahlreiche Natur-Ranger aus ganz Deutschland, um gemeinsam zu zelten, die Natur zu entdecken, Freunde zu finden ....
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Die Agger floss direkt neben unserem Zeltlager. Die gute Wasserqualität lud zum Entdecken der Wasserwelt ein.
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An der Naturschule Aggerbogen wurde fleißig angepackt. Das "grüne Klassenzimmer" aus Weidenzweigen wurde "renoviert".
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Weidenzweige wurden verflochten, eine Sitzreihe neu erstellt ....
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Beim Imker gab es viel zu entdecken. Die Theorie aus dem Biologieunterricht konnte so in der Praxis entdeckt werden. Das der Honig Spitze ist, zeigte sich beim nächsten Frühstück.
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Das der "Gundermann" ein "Wundermann" ist, erfuhren wir auf einer spannenden Expedition durch die Pflanzenwelt. "Gund" ist das alte Wort für Eiter. Diesen behandelte man früher mit dem Gundermann! Aber auch jede andere Pflanze hat seine Geschichte. Diese zu entdecken ist lehrreich und spannend.
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Und zum Abschluss der kleinen Campimpressionen noch einmal die Agger. Wasser zieht magisch an. Gut, das die Flüsse heute wieder sauberer werden. Insgesamt erlebten wir schöne Tage in Overath! Bis zum nächsten Jahr!!!
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Ricardamarkt Alt-Kaster In Alt-Kaster (bei Bedburg (Erft)) fand im August ein Handwerkermarkt statt. Hier konnten zahlreiche Stände besucht werden. Für die Kinder gab es vielerlei Mitmachaktionen.
Wir informierten über uns und die Fledermäuse.
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Kinder konnten bei uns Fledermauskästen bauen und diese mitnehmen. Abends gab es einen Fledermausvortrag der Ranger. Anschließend wurden Fledermäuse am Kaster See beobachtet.
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Ferner verwandelten sich Kids in Fledermäuse. Franziska "zaubert" hier gerade eine weitere Fledermaus.
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Lustige und hübsche Fledermausgesichter ...
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... konnten nicht nur abends in Alt-Kaster beobachtet werden.
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Auch tagsüber "flogen" sie schon über den Ricardamarkt ...
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