Ein Mitarbeiter aus dem Seminarbetrieb der Sielmann Stiftung, Romuló Aramayo, hatte mit mir eine Fledermausnacht für Ranger und Rangerinteressierte geplant. Leider kamen zu dieser Veranstaltung nur Ranger. Aber immerhin. Pünktlich um 17.00 Uhr trafen wir uns am Bienenhaus auf Gut Herbigshagen und Romuló frischte erst mal unser Fledermauswissen auf, auch Dias zeigte er uns.
Danach gingen wir durch den naheliegenden Wald zu dem alten Wasserhäuschen des Guts, welches als Quartier für Amphibien und Fledermäuse umgestaltet werden soll. Da es noch zu früh zur Fledermausverhörung war, besuchten wir das Dammwild und fütterten es mit frischem Gras. Das war ein Spaß, als das ganze in einer Grasschlacht endete.
Zur Dämmerung machten wir uns auf in Richtung Wald. Hier suchten wir zunächst nach dem alten Dachsbau und stellten erfreut fest, dass dieser noch bewohnt ist. Außerdem quälte uns Romuló mit Pflanzenkunde: das war vielleicht manchmal ein lustiges Rätselraten. Gegen 21.00 Uhr orteten wir an einer Waldlichtung viele Zwergfledermäuse, die wie wild über unsere Köpfe flogen. Außerdem konnten wir einen Großen Abendsegler bestimmen, der etwas höher ruhig seine Runden flog, wie als ob er die Zwergfledermäuse bewachen wollte.
Müde, aber zufrieden beendeten wir gegen 22.30 Uhr unsere Fledermausnacht. Das war ein schöner Abend, den wir sicherlich irgendwann einmal wiederholen werden!
Eure Miriam
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| aus dem Team Duderstadt |