Aktionen 2008
Hier könnt Ihr erfahren, welche Aktionen wir in den letzten Monaten durchgeführt haben.
Greifvögelmodelle
Wie groß ist ein Mäusebussard?
Welche Farben hat der Turmfalke?
Wie sieht eine Kornweihe aus?
Diese Fragen werden die Ranger in Zukunft spielend anhand von Modellen erklären können.
Mithilfe des von Stefan Raab bekannt gemachten "Maschendrahtzaun" modellierten die Ranger ein Grundgerüst, das die Greifvögel in ihrer natürlichen Größe darstellt.
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Eine ganz schöne "Sauerei"!
Mit Kleister und Papierschnipsel wird die "Haut" der Greifvögel auf das Untergestell aufgebracht.
In den nächsten Wochen werden wir die Modelle, die zunächst trocknen müssen, originalgetreu anmalen.
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Streuobstwiese
Am 12.01.2008 war eigentlich Kopfweidenschneiden mit den Elsdorfern geplant, das aus Krankheitsgründen dann aber nicht stattfinden konnte.
Also trafen wir uns stattdessen auf unserer Streuobstwiese in Hackenbroich, um diese zu pflegen.
Der Schmetterlingshügel wurde größtenteils von getrockneten Pflanzen wie Wilde Möhre und Fenchel befreit und unsere Frechdachse haben die Äste, die aus den Stämmen der Obstbäume wachsen, entfernt. Die Ranger haben anschließend noch die Kronen der Bäume freigeschnitten.
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Zudem haben wir bei einem Teil der Bäume angefangen, die Grasnarbe um die Stämme abzutragen. So können wir die Wühlmäuse von den Bäumen fernhalten, damit sie diese nicht kaputt machen.
Da es anfing, stark zu regnen und der Wind immer kälter wurde, beschlossen wir, früher als geplant den Aktionstag zu beenden. Und in zwei Wochen geht es bei hoffentlich besserem Wetter weiter.
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Kopfweidenschnitt
Die Tage werden länger und die Nächte damit kürzer - Auf den Rheinwiesen hört man sie wieder: Die Kettensägen der Dormagener Naturschutzverbände.
Zahlreiche alte Kopfweiden müssen von ihrer Last befreit werden. Warum aber schneiden wir die Kopfweiden? Früher brauchte der Korbmacher Material für sein Handwerk, er hat sich bei Mutter Natur bedient. Die jungen Triebe der Kopfweiden waren ideal für die Herstellung von Weidenkörbe, leider aber gibt es nur noch eine Hand voll Korbmacher und so müssen die Naturschützer die Kopfweiden vor dem Zusammenfall schützen.
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Wissenswertes:
Der Steinkauz lebt bevorzugt in Gebieten mit Kopfweidenbestand. Die alten Bäume bilden im inneren Höhlen, in denen der Steinkauz brüten kann. Aber auch da können wir nachhelfen: Die Ranger haben in diesem Gebiet schon seit langer Zeit Steinkauzröhren (künstliche Nistgelegenheit für Steinkäuze) aufgehangen.
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Krötenwanderung 2008
Immer wenn wir die Kopfweiden schneiden, läuft ca. fünf km vom Rhein entfernt die Krötenwanderung. Die L280 in Dormagen gilt als einer der meist befahrenen Straßen im Stadtgebiet. Leider wissen das aber unsere Erdkröten nicht und ohne unseren Krötenzaun würden sie den sicheren Tod auf der Straße finden. Der gut 700 m lange Zaun hält die Kröten bei ihrer Wanderung auf. In Auffangeimern werden die Kröten von den Ranger jeden Abend eingesammelt und über die L280 in ihr Laichgebiet (ein Regenwasserauffangbecken) gebracht.
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Wissenswertes:
Kröten wandern bevorzugt bei feucht-warmen Wetter. Am Krötenzaun haben wir eine Messstation für Temperatur und Luftfeuchtigkeit installiert. Auf einem Datenblatt werden von den Rangern, die abends den Krötenzaun kontrollieren, diese Daten und die gefundenen Kröten notiert. Ihr könnt Euch jederzeit die Daten am Krötenzaun ansehen oder aber, sobald wir die ersten Auswertungen vorliegen haben, auch hier im Internet.
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